Max Payne 3

Shooter lassen sich in der Regel in zwei Kategorien einteilen.  Realistische Shooter wie Call of Duty oder Battlefield und Story Shooter,  in denen eine (gute) Hintergrundgeschichte erzählt wird,  der Realismus geht hier aber meistens flöten,  wie man z.  B.  bei Bioshock sehen kann.

Max Payne 3 ist da derzeit das fehlende Glied.  Sehr realistisch gehalten aber mit einer grandiosen Story garniert.  Max kann zwei einhändige Waffen und eine Zweihändige tragen,  mehr geht nicht,  will er zwei einhändige Waffen gleichzeitig benutzen,  legt er die Zweihändige ab.  Allein dies führt schon zu einer Menge Taktik im Spiel und erhöht den Schwierigkeitsgrad,  welcher schon auf Easy knackig ist,  aber in den meisten Szenen fair bleibt.

Kennt man die beiden Vorgänger,  so fühlt man sich richtig daheim.  Zwar vermisse ich irgendwie die Comic Zwischensequenzen,  aber das macht nichts.

Max Payne sieht im dritten Teil beeindruckend aus,  stimmungsvolle Musik untermalt den Gesamteindruck.  Rockstar typisch gibt es auch wieder zu sammelnde Gegenstände,  die man aber auf der Socialclub Seite von Rockstar auch einfach nachschauen kann.  Beim ersten Durchspielen bietet es sich also an,  sich voll und ganz auf die Story zu konzentrieren,  denn die ist ein echter Max Payne und fügt sich nahtlos in die tragische Geschichte um den Ex-Cop ein.  Gelegentlich springen wir in einem Kapitel auch zurück zu der Zeit von Max Payne 2 und spielen den alten Max.

Shooterfreunde sollten hier auf jeden Fall mal Probespielen,  Spieler,  die eine gute Story mögen,  sollten es ebenfalls tun.

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