Splinter Cell Conviction

Nachdem Sam Fisher im Vorgänger seinen Vorgesetzten Irving Lambert getötet hatte, verließ er die NSA und Third Echelon, doch die Vergangenheit holt ihn schneller wieder ein, als ihm lieb ist. Gerade noch rechtzeitig wird er von seiner ehemaligen Kollegin Grim gewarnt und kann einem geplanten Angriff auf ihn ausweichen und sogar den Spieß umdrehen. Los geht die rasante Story, die einer Frischzellenkur für die betagte Reihe gleichkommt.

Nicht nur die Story ist ein Neuanfang, auch das Konzept des Spieles. Mehr Action, mehr Gewalt, mehr Waffen und Gadgets, mehr Möglichkeiten und neue Techniken. Ein sehr guter Co-op Modus rundet das Spiel ab.

Es gibt mehr Action zu sehen, Sam geht brutaler gegen seine Gegner vor und lässt in einem Verhör auch schon mal die Wand oder das Wachbecken für ihn die Überzeugungsarbeit leisten, daneben hat er auch mehr Waffen und Gadgets zur Wahl, alle mit eigenen Vor- und Nachteilen. Die in meinen Augen aber größte Neuerung ist das Mark & Execute. Schaltet Sam einen Gegner im Nahkampf aus, so kann er je nach Waffe bis zu vier Ziele markieren und auf Knopfdruck in einer Sequenz ausschalten.

Vom alten Splinter Cell ist Conviction weit entfernt, was aber nicht schlimm ist. Puristen werden natürlich aufschreien, dass es nicht das Splinter Cell ist, was sie kennen, andere Fans freuen sich, dass sie Nachschub bekommen und der sich auch noch so grandios spielt.

Nahezu alles geht nach einer kleinen Eingewöhnung locker von der Hand, die Missionen sind abwechslungsreich, aber nicht zu schwer, was die Frustration in Grenzen hält, es ist auch nicht mehr zwingend nötig, unentdeckt zu bleiben, zur Not ballert man sich den Weg frei, man muss es manchmal sogar.

Dazu kommt noch ein wirklich guter Co-Op Modus. In 5 weiteren Missionen spielt man mit einem Freund zwei andere Agenten. Reicht das immer noch nicht, gibt es auch noch Spielmodi wie Last Stand oder Hunter, wo man entweder ein EMP schützt und Wellen von Gegnern überleben muss, oder jeden Gegner auf einer Karte ausschalten muss.

Ebenfalls neu sind die PEC Challenges – für bestimmte Tätigkeiten im Spiel, wie einen Kopfschuss, gibt es Punkte, die man ausgeben kann um Waffen, Uniformen oder Upgrades freizuschalten.

Für langen Spielspaß ist also bestens gesorgt. Zugreifen kann hier jeder Action Freund und Splinter Cell Fans, die sich von einem neuen Konzept nicht abschrecken lassen.

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