Resident Evil 6

Die größte Kritik,  die ich an diesem Spiel immer wieder höre ist die Tatsache,  dass das hier nichts mehr mit dem ursprünglichen Resident Evil zu tun hat.  Und in der Tat,  Resident Evil 6 ist kein Resident Evil 1 – und das ist auch gut so,  denn würden wir hier immer noch RE1 nur mit anderer Story spielen,  dann wären wir von der Vielzahl der Spiele überwältigt und gelangweilt.

Ich finde es also gut,  dass wir verschiedene Konzepte bekommen und Capcom Mut beweist,  indem sie Neues ausprobieren.

Aber nun zum eigentlichen Spiel.  Resident Evil 6 ist in mehrere Kampagnen aufgeteilt,  jede mit einem anderen Team,  unterschiedlichen Waffen,  Stories und allem was sonst noch dazugehört.  Natürlich kreuzen sich die Wege der Beteiligten auch mal,  sie kämpfen kurzzeitig zusammen oder treten sogar gegeneinander an.  Das passiert natürlich,  um die verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu verbinden.  Neben Leon,  Chris und Jake (der von Sherry Birkin aus RE2 begleitet wird) gibt es noch eine vierte Kampagne,  die man erst zu sehen bekommt,  wenn man alle anderen abgeschlossen hat,  sonst kann man aber frei wählen,  welche Episode man wann spielen möchte.

Es gibt eine Vielzahl an neuen Gegnern,  wie z.  B.  den Whopper,  einen unglaublich großen und fetten Zombie oder einen Bienenschwarm.  Auch was die Bosse angeht,  ist Capcom recht kreativ,  die meisten Bosse trifft man häufiger an und müssen öfter besiegt werden.
Was aber komplett entfällt ist das kaufen und verkaufen von Gegenständen und das upgraden der Waffen,  auch können keine Gegenstände mehr mit dem Partner getauscht werden.  Das erhöht die Survival Quote im sonst doch sehr actionlastigen Game.  Stimmung kommt recht gut auf,  allerdings auch erst nach einiger Zeit,  wenn man sich an die Neuerungen gewöhnt hat.

Alles in allem ein sehenswerte Fortsetzung,  die zwar weit von RE1 weg ist,  aber wieder näher dran als es RE5 war.  Grafik und Sound ist ebenso top,  aber das hatte ich auch nie anders erwartet.

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