Masters of the Universe – Folge 2 – Das Todestor

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Klappentext: Skeletor, der Herrscher der Unterwelt, greift an und er trifft den besten Freund von He-Man. Kein Wunder, daß dieser sofort eingreift, um den Freund zu retten. Doch damit hat Skeletor gerechnet. Er hat eine Falle aufgebaut, und diese schnappt zu! He-Man gerät in den Strom der Zeit. Er wird bis in die fernste Vergangenheit geschleudert, in eine Zeit, aus der es keine Rückkehr mehr gibt…

Inhalt: Man-at-Arms befindet sich in der Wüste der Zeit und testet eine neue Waffe. Leider hat er eine Ersatzbatterie vergessen aber Orko, der anwesend ist, holt sie ihm. Während seiner Abwesenheit wird Man-at-Arms angegriffen und als Orko zurückkehrt ist er verschwunden. Schnell macht sich Orko auf Hilfe zu holen, dabei trifft er auf Goras, dem Vetter von He-Man, der gerade zu Besuch ist. Goras ist sehr überzeugt von sich und erzählt Orko ein paar Geschichten von sich. Als Dank zaubert Orko ihm ein Ei in die Tasche – ohne Schale.
Orko meldet den Vorfall um Man-at-Arms schnell bei He-Man und macht sich auf die Suche nach seinem Freund. Schnell findet er heraus, dass Man-at-Arms von Tri Klops überwältigt und verschleppt worden sein muss. Nach einem Kampf mit einem Sandwolf trifft auch Goras ein, der bei der Suche helfen will. Als Wind aufkommt, setzt er sich aber lieber in seinen Gleiter und bringt sich selbst in Sicherheit, denn der Wind in der Wüste der Zeit bringt einen zurück in die Vergangenheit. Nachdem der Wind vorüber ist, entdecken He-Man und Orko ein schwarzes Tor sowie das Wrack des Gleiters von Goras, aus dessen Videoaufzeichnungen erfahren sie, was mit ihrem Freund Man-at-Arms passiert ist – und die Wahrheit über Goras. He-Man hat keine Wahl – er muss durch das schwarze Tor gehen und seinen Freund suchen. Sie landen in der Vergangenheit, wo die Riesen, die früher in der Wüste lebten, sich gerade für die Abreise bereit machen. Diese finden es gar nicht witzig, dass immer mehr Fremde zu ihnen kommen und  greifen an. He-Man kann Man-at-Arms und Goras befreien, gemeinsam fliehen sie in den Tempel, wo die Riesen ihr Heiligtum aufbewahren. He-Man erfährt, dass diese Riesen Skeletor erschaffen haben, in dem sie all das Böse ihrer Welt in die Zukunft geschickt haben. Sie verlassen den Planeten, weil sie ihn verwüstet haben. Durch einen Sieg in einem Duell mit dem Priester der Riesen erfährt er ebenso, wie sie wieder in ihre Zeit zurückkommen können.

Meinung: Dem treuen Leser ist es sicher schon mal aufgefallen, ich vermeide es, die alten Hörspiele ordentlich zu bewerten, erst recht nach heutigen Maßstäben. Die Hörspiele damals sind nun einmal für Kinder und denen sind Kontinuität und Logik meistens egal. Aus heutiger Sicht wäre dieses Hörspiel ein Reinfall, da es ein Logikloch an das andere reiht. Warum muss Man-at-Arms seinen Waffentest ausgerechnet in der Wüste der Zeit machen, dem so ziemlich gefährlichsten Ort Eternias? Warum muss Tri Klops ihn in das Todestor werfen, warum fesselt er ihn nicht einfach und lässt den Wind den Rest machen? Wieso genau sind die Riesen nicht bereit, ihnen zu helfen, obwohl sie doch alles Böse abgelegt haben? Das He-Man hier einen Vetter hat ist ja noch verschmerzbar, da die ersten Folgen ja noch nach dem alten Konzept geschrieben wurden. Sehen wir aber mal über diese Logiklöcher hinweg, so haben wir am Ende eine nette Geschichte, die uns ein wenig mehr Einblick in die Europa-Welt der Masters bringt. Skeletors Rolle kommt mir zu kurz, aber auch das ist noch verschmerzbar, seine Hintergrundgeschichte entschädigt uns dafür.

Die Sprecher (laut Inlay):
Sprecher: Horst Naumann
He-Man: Norbert Langer
Teela: Monika Gabriel
Man-at-Arms: Karl Walter Diess
Orko: Matthias Grimm
Skeletor: Peter Pasetti
Battle Cat: Jochen Sehrndt
Goras: Henry König
Priester: Christian Rode

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