Sarah Wiener schlachtet ihre Hühner nicht

Sarah Wiener, die bekannte TV Köchin und Vegankritikerin, liebt ihre Hühner. Das sagte sie dem Radio Sender Hit Radio FFH, berichtet Focus Online und diverse andere Websiten. Sie werden zu Weihnachten also nicht geschlachtet, sondern dürfen leben. Trotzdem möchte sie nicht auf Huhn verzichten, die Lösung ist also naheliegend – man schlachtet andere Hühner, in diesem Fall die von der Nachbarin.

Sie liebt also nur die eigenen Tiere und warum? Weil sie eine Bindung zu Ihnen hat. Dabei gelten Hühner in unserer Gesellschaft nicht zu den Haustieren, warum also kann man zu einem vermeintlichen Nutztier eine Bindung aufbauen? Sind eventuell doch alle Tiere gleich und „den einen lieben, und den anderen schlachten“ ist nichts anderes als Doppelmoral?

Laut ihrer Aussage ist Massentierhaltung schlecht, man sollte aber nicht die Tiere abschaffen, sondern das Leid. Danke. Denn genau darum geht es bei Vegan. Das Leid abschaffen, und nicht die Tiere. Blöd nur, dass der Tod immer Leid bedeutet.

Ich bin ihr aber für diese Aussage sogar dankbar. Sie zeigt deutlich, was für ein verqueres Bild in unserer Gesellschaft vorherrscht. Es passiert wirklich jeden Tag in Millionen Haushalten, so bald man das Leid nicht sieht, ist es einem egal.

Quellen: Focus Online & Hit Radio FFH

Bildquelle: Timo Klostermeier  / pixelio.de