Ich werde Vater.

Vater

Es gibt einige Blogs und Magazine da draußen, die die Schwangerschaft einer Frau begleiten und über die überwiegend körperlichen Erfahrungen der Frau berichten.Was es heißt, als Vater den Problemen der Frau einfach zusehen zu müssen, darüber gibt es sehr viel weniger Berichte.

Diesen Umstand ändere ich nun. Vermutlich Mitte Dezember ist es bei uns soweit. Bisher durfte ich nichts sagen, da wir die ersten 12 Wochen abwarten wollten. Der erste Bericht ist also direkt umfangreich, denn er deckt ja einen großen Zeitraum ab.

Als ich erfuhr, dass meine Verlobte schwanger ist, konnte ich das noch gar nicht so richtig begreifen. Um sicher zu gehen, haben wir noch einen Test gekauft und auch dieser war positiv. Bis jetzt habe ich immer noch nicht ganz begriffen, was da passiert.

Wir waren über Ostern dann bei meiner Familie und haben meiner Mutter mit einer Tasse „Allerbeste Oma“ die Nachricht überbracht, was sie erstmal gar nicht geblickt hat. 🙂 Kurz vorher hatten wir noch den Schwiegereltern in spe auf die gleiche Art die Nachricht überbracht. Natürlich konnten wir auch sonst unsere Klappe nicht halten, und nach und nach wurden auch andere Familienmitglieder und Freunde eingeweiht. Wirklich offiziell wird es aber erst jetzt, mit diesem Artikel.

Bisher lief auch alles bestens, bis auf ein Erlebnis, von dem ich hier jetzt erzählen möchte.

Es war grob die achte Woche. Meiner Freundin wurde ab einem Sonntag richtig übel, so sehr, dass sie einfach nichts essen konnte. Das schlug natürlich auf den Kreislauf und zwei Tage später habe ich sie ins Krankenhaus gebracht. Ich konnte mir zum Glück spontan frei nehmen, konnte sie also direkt am Morgen besuchen. Sie hing am Tropf und bekam Infusionen, was auf jeden Fall etwas ist, dass man eigentlich nicht sehen will. Ich wollte sie aber auch nicht so kraftlos sehen, wie die Tage davor und es ging ihr definitiv besser. Ich hatte etwas zum essen mitgebracht, denn das KH war nicht auf eine spontane Veganerin eingestellt. Sie konnte noch nicht viel essen, aber immerhin mehr als zuvor.

Entlassen wurde sie aber erst am nächsten Tag und von da brauchte es noch mal eine ganze Weile, bis ihr Kreislauf wieder richtig im Schwung war. Seit dem geht es ihr offenbar gut, sie beklagt sich nur über die täglichen Thrombosespritzen und die dazugehörigen Strümpfe. Wenn das so bleibt, wird es eine leichte Schwangerschaft. Ich befürchte aber, dass es eben nicht so bleibt… 😉

 

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