Meine Tochter ist da!

Am 15.12.2017 war es soweit. Frühmorgens um 5:59 erblickte meine Tochter das Licht der Welt. 

3536 Gramm und 55 cm sind stolze Maße. Stolz ist auch der Papa, der den glücklichsten Tag seines Lebens erlebt habt, obwohl er nicht im Kreißsaal  dabei sein durfte.

Kurz vor der Entbindung zeigte ich nämlich Symptome einer Magen-Darm-Grippe. Damit war es vorbei für mich,ich durfte nicht einmal mit ins Familienzimmer, doch es stellte sich als falscher Alarm heraus. War wohl nur eine Mischung aus Angst und Aufregung.

Morgens um 5 bekam ich die Nachricht: Fruchtblase geplatzt. Die hatte ich aber gekonnt verschlafen. Als ich auf Station anrief, sagte man mir, dass ich kommen könnte und unterwegs erreichte mich dann ein Bild meiner Tochter. Mir schossen sofort Tränen in die Augen und ich konnte kaum den Rest des Weges bewerkstelligen.

Als ich sie dann richtig sah und zum ersten Mal in meinem Arm hielt, schossen mir zum zweiten (aber nicht zum letzten) Mal die Tränen in die Augen. Das ist eine Situation, die kann man nicht in Worte fassen.

Fotos wurden natürlich auch sofort gemacht, damit die frischgebackenen Omas, der Opa und die Tante sowie die vielen Uromas und Uropas und Freunde auch Bescheid wissen. Uns war aber von vornherein klar, dass keines davon öffentlich gepostet werden würde. Und in meinem Blog gibt es neben meinem Namen (den ich ja rechtlich eh angeben muss) eh keine andere Namen.

Es ist natürlich eine große Herausforderung, Vater zu sein, auf die einen nichts vorbereiten kann. Der Lohn ist aber auch gewaltig, denn jeder Moment, den sie seelenruhig auf dem Arm schläft, ist unglaublich erfüllend. Ich hätte das nie gedacht, wenn andere Väter mir von ihren Erlebnissen erzählt haben.

Vor uns liegt eine fordernde Zeit. Aber ich bin guter Dinge, dass wir diese bewerkstelligen können.

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