Evil Unleashed (unfertig)

Dies war mein erster Ausflug in den Fanfiction Bereich. Evil Unleashed habe ich 2004 geschrieben und 2005 überarbeitet, es ist eine He-Man Geschichte. Ich bin leider nie über den Prolog und den Anfang des ersten Kapitels hinausgekommen.

Prolog: Was bisher geschah…

Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, irgendwo in den Tiefen des Universums leuchtet der Planet Eternia im Lichte einer einsamen Sonne. Aus der Ferne sieht Eternia aus wie ein kostbares Juwel und tatsächlich könnte dieser Planet die schönste Welt des ganzen Universums sein. Auf Eternia mischen sich mystische Wesen und Magie mit hoch entwickelter Technik. Doch das Paradies täuscht, denn auch Eternia hat seine Probleme. Das größte hiervon ist Skeletor, ein mächtiger Magier, der nach nichts mehr strebt als die Herrschaft über Eternia an sich zu reißen. Früher nannte sich Skeletor noch Keldor, doch ein Unfall kostete ihm fast das Leben. Sein Gesicht war schwer verletzt und nur durch schwarze Magie gelang es Hordak, einem mächtigen Hexenmeister aus einer anderen Dimension, der einst selbst Herrscher von Eternia werden wollte, bevor er verbannt wurde, das Leben von Keldor zu retten. Keldor wurde zu Skeletor und mächtiger als je zuvor.

Viele Jahre lebte Skeletor mit seinen Vasallen hinter der mystischen Mauer, die errichtet wurde um Skeletor von der Macht Eternias fern zu halten, doch sie konnte ihn nicht ewig fern halten. Eines Tages gelang es Skeletor die Mauer zu durchbrechen. Dies war auch der Tag, an dem sich eine alte Prophezeiung erfüllte. Ein Held tauchte auf, He-Man. Er war es auch, der den Angriff Skeletors vereitelte und seit diesem Tag ist der Beschützer Eternias. He-Man ist eigentlich Prinz Adam, der 16jährige Sohn des Königs von Eternia, der eigentlich mehr an Spaß denkt als an Kämpfe. Sein Alter Ego ist eine Reinkarnation des ersten großen Herrschers von Eternia, König Grayskull, der das gleichnamige Schloss bauen lies. König Grayskull war es auch, der Hordak verbannte und dabei ums Leben kam. Seine Macht weilt seit dem in Schloss Grayskull. Viele Versuche unternahm Skeletor bereits die Macht von Grayskull an sich zu bringen und dadurch der Herrscher von Eternia zu werden, immer wieder scheiterte er an He-Man und den Masters of the Universe.

In seinem grenzenlosen Hass auf He-Man griff Skeletor schon oft zu unorthodoxen Mitteln doch jetzt reifte ihn im ein Plan, der an Boshaftigkeit nicht mehr zu übertreffen war. Der Weltenwandler, mit dem Skeletor vor einiger Zeit Hilfe aus der Gegenwelt holen wollte, funktionierte noch. Damals misslang der Plan, weil sich die Höllenwesen nicht seinen Befehlen gehorchen wollten. Wäre das nicht Strafe genug gewesen, so musste Skeletor sogar mit He-Man zusammenarbeiten um die Wesen aus Anti-Eternia wieder zu vertreiben. Eine solche Demütigung war zuviel für Skeletor gewesen. Dieses Mal schwor er sich nicht zu scheitern. Mit einem modifizierten Weltenwandler wollte er selbst in andere Welten reisen und die schrecklichsten Krieger die Eternia je gesehen hatte mitbringen. Einer solchen Übermacht würde He-Man niemals etwas entgegenzusetzen haben. Alles, was er tun musste, waren ein paar kleine Veränderungen an dem Weltenwandler. Zum Glück hatte Skeletor viele erfahrene Techniker in seinem Arsenal und er selbst war auch nicht gerade unbegabt. Der Herrscher des Bösen hatte aber noch andere Rechnungen offen. Die Schlangenmenschen, die einst seine Verbündeten waren, hatten ihn hintergangen, ebenso wie Hordak, der nach Eternia zurückkehrte und sich Skeletor anschloss, nur um seine eigenen Pläne voranzutreiben. King Hiss und Hordak mussten ebenfalls den Preis für Verrat bezahlen.

Kapitel 1: Rache ist ein Gericht…

Skeletor arbeitete gerade an dem Weltenwandler, als Tri-Klops und Trapjaw eintraten.

Meister, wie weit seit ihr?“, fragte Tri-Klops. Skeletor lachte auf: „Hahahaha, es ist fast soweit. Trapjaw, reich mir mal den Phasenindoktrinator. He-Man, dieses Mal werde ich nicht scheitern. Eternia wird mir gehören.“ Trapjaw tat, wie ihm befohlen. Ihm war zwar die Verwendung dieses Gerätes nicht bekannt, aber wenn Skeletor es brauchte, dann würde es wohl wichtig sein. Trapjaw übergab ihm den zylindrischen Gegenstand, der an der Oberseite eine kleine Kugel hatte. Trapjaw fühlte sich an eine Keule erinnert, nur war der Schaft dicker und die Kugel kleiner. Auch gab es keine Dornen an dem Gerät, nur einen kleinen Stift, der unten aus dem Zylinder herausragte, welcher zur Arretierung diente. Skeletor nahm ihn entgegen und setze ihn an dem Weltenwandler in eine kleine Öffnung, gerade breit genug für den Schaft. Der Phasenindoktrinator schaute noch ein kleines Stück aus dem Weltenwandler, der Skeletor bis zur Hüfte ging und sonst einfach nur wie ein riesiger Kasten aussah. Einzig sein Bedienfeld mit dem kleinen Monitor wies darauf hin, dass einen tiefere Bedeutung hinter diesem Kasten steckte. Skeletor hatte einen ernsteren Ton in der Stimme, als er Tri-Klops ansah und sprach:“ Wie steht es mit den Werten in der höheren Energiezufuhr? Konntest du die defekte Plasmaleitung reparieren?“ „Ja Meister, die Werte liegen jetzt alle oberhalb der Mindestmenge, wir können loslegen, wenn ihr das wünscht,“ entgegnete Tri-Klops mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Skeletor schaute auf Trapjaw: „Trapjaw, du musst die Werte kontrollieren. Wir dürfen keinen Fehler machen, solange ich in anderen Dimensionen unterwegs bin. Sobald sie unter 100 fallen, musst du den Nottransport aktivieren, der holt mich automatisch zurück.“ Trapjaw verstand sofort. „Ja Meister, wollt ihr nun den Weltenwandler aktivieren?“ fragte Trapjaw, doch er bekam keine Antwort. Skeletor drückte den Startknopf und trat in das Portal.

Prinz Adam spielte gerade ein wenig mit Cringer, als ihn die Sorceress telepathisch rief: „Adam, ein großes Unheil kommt auf Eternia zu, ich muss mit dir sprechen, komm nach Schloss Grayskull, schnell.“ Adam zögerte nicht lange und lief zu Duncan, seinem Lehrer und Mentor. Er erzählte ihn von der Nachricht der Sorceress und Man-At-Arms setzte sich sofort zusammen mit Adam und Cringer in Bewegung. Sie nahmen einen Wind Raider, wo alle drei genügend Platz hatten. Das Tor von Grayskull stand bereits offen, als das Trio über den Steg ging.